Gebisslos oder Gebiss

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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von dola737 am Mi Jun 20, 2012 4:46 pm

Diva schrieb:
dola737 schrieb:.... Man ist auch beim Gebisslosem Reiten und Reiten ohne Sattel nicht versichert.

Dann solltest du wohl die Versicherung wechseln. Bei meiner Versicherung ist das mitversichert, hab extra nochmal nachgefragt und mir das bestätigen lassen.

Da habe ich allg. gesprochen.
Meinen ist das egal, auch beim Kutsche fahren usw. es steht keine Einschränkung im Vertrag und bisher haben die auch ohne murren gezahlt.
Ich weiss nur das es bei der Versicherung meiner Freundin so ist und bei der Alianz.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Mi Jun 20, 2012 7:34 pm

So, hier eine Lektüre zum lesen. Eignet sich hervorragend für verregnete oder verschneite Abende Very Happy :
www.friederike-uhlig.de/bakarbeit_uhlig.pdf

Man beachte an dieser Stelle Seite 48, letzter Abschnitt.
Kurz zusammengefasst, man wählt dem Pferd zurliebe ein passendes Gebiss das nicht zu lang und nicht zu dick gewählt wurde.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Zederberg Schaunitz XVI am Mi Jun 20, 2012 7:37 pm

Ich hab heute mal meine Trainerin auf das Thema angesprochen, sie reitet ja sowieso nur mit Knoti oder Halsring. Und sie meinte, dass Divas Halfter auch recht scharf wäre, also auch nur ganz vorsichtig händeln. Aber natürlich besser als Gebiss.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Mi Jun 20, 2012 7:55 pm

Edit: Siehe Seite 57. Ich denke das ist auch sehr aufschlussreich.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Diva am Mi Jun 20, 2012 8:42 pm

Zederberg Schaunitz XVI schrieb:... dass Divas Halfter auch recht scharf wäre, also auch nur ganz vorsichtig händeln. Aber natürlich besser als Gebiss.

Ja, könnte man wohl meinen - dachte ich ja auch. Aber jetzt, wo Diva durch Grünfutterentzug ganz verrückt danach ist, zieht sie den Kopf (samt mir) so tief sie will, um das Grünzeugs zu erreichen. Da merkt man nix, dass das auf die Nase drücken würde, geschweige denn scharf wäre. Abhalten kann ich sie momentan nur durch ein sofortiges 'NEIN!!!' und leichtes Treiben.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von dola737 am Do Jun 21, 2012 7:36 am

Diva schrieb:
Zederberg Schaunitz XVI schrieb:... dass Divas Halfter auch recht scharf wäre, also auch nur ganz vorsichtig händeln. Aber natürlich besser als Gebiss.

Ja, könnte man wohl meinen - dachte ich ja auch. Aber jetzt, wo Diva durch Grünfutterentzug ganz verrückt danach ist, zieht sie den Kopf (samt mir) so tief sie will, um das Grünzeugs zu erreichen. Da merkt man nix, dass das auf die Nase drücken würde, geschweige denn scharf wäre. Abhalten kann ich sie momentan nur durch ein sofortiges 'NEIN!!!' und leichtes Treiben.

Durch die Hebelwirkung die das Rädchen erzeugt ist dein Gebiss wirklich scharf. Natürlich ist so ein Kalti-Dickschädel trotzdem Ignorant, aber eh du ziehst, schnalle lieber so lange Grasentzug ist das Gebiss ein. Sonst wird es später schwer wieder Gebisslos auf weiche Hilfen zu reiten.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Admine Sam am Do Jun 21, 2012 8:55 am

Tom reiten wir ja eh ohne Gebiss ein und das funktioniert ganz gut. Aber momentan sind wir ja auch nur auf dem Roundpen

Für Lille habe ich jetzt auch ein Sidepull gekauft, mit dem meine Reitbeteiligung jetzt einige Male i Gelände unterwegs war - sie ist echt begeistert ! Ich halte mich rückentechnisch beim reiten etwas zurück und mache z.Zt. mehr Bodenarbeit oder wir fahren Kutsche - Kutsche allerdings nur mit Gebiss..

Was die Versicherung angeht : meine zahlt auch die gebisslose Variante, auch reiten ohne Sattel oder private Kutschfahrten.

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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Womba am Sa Jun 23, 2012 6:33 pm

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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Sa Jun 23, 2012 7:23 pm

Ja klar, und ich kämm mich morgens für 400 € mit dem Hammer...

Die gibts im Haus mit dem großen L schon für nen Viertel...
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Womba am Sa Jun 23, 2012 7:25 pm

Im Ernst, das gleiche?
Ich hab mich da noch gar nicht mit beschäftigt, habs nur zufällig gesehen...
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Sa Jun 23, 2012 7:37 pm

Google mal Bosal kaufen. Und dann kannst Du welche sehen. Es gibt sie auch für 159 Euronen. Ob es dann auch genau das gleiche ist, weiß ich nicht. Aber ähnlich in zweifarbig.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schwerkraft am Di Jun 26, 2012 11:51 pm

Ja, Bosals haben manchmal Hammer-Preise. Es gibt aber auch große Unterschiede...manche Billigdinger haben so harte und grob geflochtene Nanenteile, dass ich die keinem Pferd auf die Nase legen würde No ! Ich denke, dass man zwischen 90-160€ schon ordentliche und sehr gute Qualität bekommt...aber 400,-€ müssen' ja nun wirklich nicht sein Rolling Eyes !
Gerade hab' ich auch was Interessantes entdeckt. Ich weiß, dass auch Hackamore recht scharf sein können, aber ich setzte dabei mal eine feine Hand voraus.........mich hat nur fasziniert, dass es dort auch die Möglichkeit mit zwei Zügeln zu reiten gibt. Das hab' ich bei anderen Hackamore noch nicht gesehen. Ich bin zwar noch gaaaanz weit entfernt von solch einer feinen Reitweise, aber interessant fande ich's trotzdem Very Happy ! Ich werde weiterhin meine "Knoti-Reitweise" verfeinern und evtl. mal auf ein gutes Bosal umsteigen (aber ohne kratzige Pferdehaarmecate Suspect ...es geht auch prima anders Razz !)

http://www.lancade.de/index.php/de/c-b-anatomic-hackamore-ii-cbh02.html
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Mi Jun 27, 2012 8:58 pm

Diese Art Hackamore finde ich sehr interessant. Ich weiß nicht ob ich hier schon einmal erwähnt habe, dass ich ein Beteiligungspferd reite, dass wirklich tot im Maul ist. Es macht keine Freude. Wenn man den Sperriemen nicht bis auf Anschlag dicht macht, stellt er in einer Tour den Kiefer quer und ist maulig, legt sich mit allem auf die Hand was er hat (er hat mächtig Hals, Tinker eben) und sperrt noch und nöcher.
Er kennt keine Seitengänge, keine ganze Parade und ist auch nicht fein geritten. Liegt daran, dass er nur von Tochter geritten wird, die so um die 12 ist. Die gibt ihm auch mal eins auf den Zahn, wenn das nicht so funktioniert wie sie sich das vorstellt. So hatte ich eine ganz lange Zeit ein Pferd, dass ständig gegen die Hand ging und den Rücken weggedrückt hat. Wenn ich ihn dann halbwegs durchgestellt hatte, versucht er mich durch Rennschritt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Eigentlich hielt ich mich bei diesem Pferd so langsam aber sicher für zu doof zum reiten und wollte es ganz einstellen, Frust. Von der Besitzerin wurde mir ihr Pferd als E-fertig verkauft (ja klar, in den kühnsten Träumen) und als wer weiß was für ein Kracher. Ich hab ihn mir dann von der Tochter mal vorreiten lassen. Alles heiße Luft.
Nun, am Freitag jedenfalls bin ich mal wieder auf Trense geritten. Davor bin ich mit Hackamore mit langen Shanks geritten (über die kurzen lacht er nur und war zu weich...) um einfach mal vom Maul wegzukommen. Also, Freitags wieder mal mit Trense, hab ne Schenkeltrense drin ums Pferd zu schützen, und wie immer nur Diskussionen.
Hab dann nen bisschen beim Reiten drüber nachgedacht, wie man dem beikommen kann. Hab den Nasenriemen meiner Trense herausgezogen und das Hackamore nur für die Anlehnung drauf gemacht. Bin quasi vierzügelig geritten. Hackamore hing weitgehend durch und hab damit quasi nur korrigiert, wenn er wieder den Rücken wegdrücken wollte und gegen die Hand ging. Den Sperriemen hatte ich somit auch nicht drauf und er hätte sperren können, wenn er gewollte hätte. Ansonsten hatte ich nur die Schenkeltrense in der Hand beim reiten. Resultat war, dass er in den Bergaufgalopp kam und die Hinterbeine schön untergesetzt hat. Das Maul war geschlossen und hat zufrieden vor sich hingeschmatzt.

Warum ich ihn so geritten bin? Er hat sich im Laufe der Jahre angewöhnt gegen die Hand zu gehen und ist auf Kämpfchen aus. Soviel kann ich gar nicht an Kraft aufbringen und will ich auch nicht. Bei seinem Kampf kann ich nur verlieren und habe ihn auch in der Vergangenheit verloren. Ich kämpfe nicht mehr sondern greife nun zu unkonventionellen Mitteln um ihn von der Hand zu kriegen. Er hat mir ja gezeigt, dass es geht wenn ich nicht kämpfe und war zufrieden. Keiner der im Maul gewühlt hat.

Dieses Ding von Lancade wäre eine schöne Alternative zu den langen Shanks.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schwerkraft am Mi Jun 27, 2012 10:07 pm

Das größte Problem wird aber sein, dass die Besitzerin oder Töchterchen keine Einsicht haben und weiterhin "ihrem" Reitstil folgen werden. Da mühst du dich ab, und nacher wird's wieder versaut Mad !
Ich bin auch überhapt kein Fan vom Sperrriemen, denn er verhindert ja, dass das Pferd zeigt "das ist zu viel"! Wenn er sich durch Maulaufsperren den Hilfen entziehen will oder den Kopf nach oben reißt, dann fehlt's von Anfang an an der Grundkommunikation und Feinheit in seiner vorherigen Ausbildung. Man müsste wieder gaaaanz klein anfangen und ihm zeigen, dass es nichts zum "reinhängen" oder entziehen gibt! Das Problem hätte es bei meinem Wallach auch gegeben, denn auf ein Kräftspiel hätte ich mich gar nicht erst eingelassen. Ich weiß ja, wer verloren hätte Rolling Eyes ! Daher bin ich von Anfang an "vorne ohne" geritten, d. h. ohne Zügel, dann kann er sich auch nicht reinlegen oder gegenanziehen. Temporegulierung und Lenkung geht rein über zwei Sticks (oder einer im Wechsel), die ihn seitlich "gezeigt" werden oder eine "treibende" Position nach hinten haben, ohne Berührungen! Gute Vorbereitung am Boden ist natürlich Vorraussetzung! So will ich natürlich nicht für immer reiten, später kommen auch Zügel ans Knoti, oder es wird ein Bosal, aber bei meinem dominanten Wallach ist das momentan die beste Lösung! Wir üben ja auch schon Biegung am Boden. Ich könnt' jetzt ganz viel erklären, aber ich weiß ja gar nicht, ob dich diese Reitweise auch interessiert, aber nur mal "kurz" zusammengefasst: Ich gebe ein seitliches Signal (Zug), wenn er reagiert, lasse ich sofort los und er hat seine Ruhe. Wichtig ist, dass der Zug bestehen bleibt und man nicht zupft (macht manche Pferde "sauer"). So lernt das Pferd, dass es dem Druck nachgeben muss, tut es das, dann hat es sofort Ruhe...........Viel Text, ich weiß, aber mir tut deine RB so leid, und ich weiß wirklich nicht, ob das viel Sinn macht, wenn "Töchterchen" dann weiter "dazwischenpfusch" Mad . Dann bringt dein Training/Mühe echt wenig!
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Womba am Mi Jun 27, 2012 10:31 pm

Das ist im Prinzip die Methode, wie sie Peter Kreinberg lehrt, oder?
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schwerkraft am Mi Jun 27, 2012 10:45 pm

@Womba: eigentlich arbeite ich nach Parelli, vor allem am Boden, aber ich sehe die "Parelli-Technik" nicht wie eine Bibel, sondern versuche auch andere Dinge miteinfließen zu lassen....Z.B. Silversand-Mothode ist ganz toll! Peter Kreinberg hat auch tolle Anzätze. Ich habe schon an verschieden Kursen teil genommen, und es hat mir jedes Mal viel gebracht. Da sieht man auch Dinge, wo man sagt "nee, das gefällt mir nicht oder es passt nicht zum Charakter meines Pferdes". Da muss man selber Erfahrungen machen....Mir ist nur wichtig, dass es eine besoners sanfte Art der Hilfengebung ist, denn ich will mich auf keine Kräftespielchen einlassen..........
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Womba am Mi Jun 27, 2012 10:49 pm

Ich hab mich heut ein paar Minuten im Round Pen an der Treib-Methode von Peter Kreinberg (Lektion 1 von der Jungpferde-Ausbildung, quasi) versucht, aber entweder ich bin da zu langsam in der Reaktion mit Druck wegnehmen oder sie ist noch sensibler, wie ich dachte. Jedenfalls wollte sie fast durch die Wand... Aber heut waren wir insgesamt nicht gut...
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Pegasus 11 am Do Jun 28, 2012 8:19 am

@Womba, solche Tage gibt es immer mal.
Bei Remus hatte ich auch schon Tage da wollte er nicht richtig mitmachen und andere Tage wo er
auf den kleinsten Druck losrannte.
Mach dir nichts draus und versuche es erneut, wichtig ist nur das du immer mit einer Übung aufhörst
die sie gut kann und dann loben und Schluß.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Diva am Do Jun 28, 2012 2:51 pm

Ich reite auch noch täglich gebisslos. Die letzten Tage sind wir beim Losreiten die ersten 50 Meter echt rumgeeiert. Keine Ahnung was das soll. Dann aber klappt es dermaßen gut, dass ich fast meine, Diva läuft 'auswendig', so als ob ich die Route eingegeben hätte und sie selbsttätig alles durchführt. Sie bleibt am Rand, versucht nicht zu naschen (oder nur an einer Stelle, da wächst so ein besonders hohes blühendes Gras direkt in Divas Maul), bleibt beim Straßenüberqueren stehen, geht auf "und jetzt geh" rüber, ist ziemlich schnell im Schritt (das führe ich allerdings auf das Pony zurück, das ja immer so schnell läuft und Diva sich das jetzt ein bisschen abgeschaut/angewöhnt hat), parkt sich dann am Hof vor ihrer Box ein. Ich tu fast nix mehr außer draufzusitzen, die Landschaft zu genießen und Bremsen erschlagen. Bin ja mal gespannt, wann ein weniger funktionierender Ritt kommen wird...
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Do Jun 28, 2012 8:10 pm

Parelli lehne ich ab. Wir haben ein gutes Horsemanship und da brauch ich das nicht. Macht auch keinen Sinn bei diesem Pferd. Wie du schon geschrieben hat, kommt der nächste und reitet sich wieder einen zurecht und weg ist es. Ich sitze eine Stunde mit dem Brustbein gegen den Druck seines Halses und rate mal wer gewinnt... Da sitzen in der Woche mindestens 4 verschiedene Leute drauf. Das kotzt mich an, aber was soll ich machen.
Die hoffen natürlich, dass ich meine RLin draufsetze und ich denen das Pferd auf meine Kosten ausbilde. Aber da haben die sich geschnitten. Sollen sie selbst machen, ist nicht mein Pferd. Aber das kann auch nicht sein, dass ich da mit Muskelkater im Oberarm wieder vom Pferd komme und der Zossen wird nur noch härter und jedes mal schaukelt es sich hoch.
Ich reite glaub ich nur noch gebisslos oder in Kombination. Denn da war er zufrieden und ich schaffe Fakten.
Kreinberg ist keine Option, da Pferd vergurgt. Die Methoden mit Blumenstraußgriff und Co. sind mir alle geläufig, scheiden aber auch alle aus. Alle anderen "Gurus" scheiden aufgrund dieses Zustands auch aus, da ich nur momente kurieren kann, nicht dauerhaft.
Ich hab auch schon einige Übungen nach Baucher gemacht, aber all das hilft nur für den Moment und sind nicht dauerhaft.
Ich muss nur durchhalten und abwarten und hoffen, dass alles gut wird. Wenn es so läuft wie ich es mir wünsche, dann kann ich ganz anders trainieren und werde da auch ganz andere Erfolge erzielen können. Da schaue ich mir die alten Meister an, die bereits seit Jahrhunderten Bestand haben mit kleinen Prisen von anderen, sofern sie positiv zum gewünschten Ziel verhelfen.

Wenn ich dann zwischendurch mal jammere, baut mich bitte wieder auf Rolling Eyes
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von dola737 am Fr Jun 29, 2012 9:53 am

Ich bin ja auch schon solche Pferde geritten und mache Dir da nicht zu viele Hoffnungen, solange immer wieder andere drauf sitzen wird das sich nicht geben. Da kann man Pferd aber auch verstehen. Wenn du irgendwann ein anderes (eigenes) hast, wird das sicher anders, aber solange .....

Meine Dorett war ja auch so ein Fall. Sattelzwang, Kopfscheu und wenn man endlich alles dran hatte und aufgesessen war wie ein Brett. Hartes Maul und einen Prachtunterhals, die hatte es drauf einen Auszuhebeln und ist mir am Anfang regelmäßig abgegangen. Sie hat sich am Gebiss festgebissen und ab ging es.
Ich weiß nicht mehr genau warum ich dann auf die Alternativschiene gekommen bin, nur noch das sie ohne Sattel mit Strickhalfter ein Traum war. Ich kann die Augen schließen und spühre den Wind und die Freiheit.... Es war so schön, auf einem lockeren, entspanntem Pferd zu sitzen, aber sobald das Gebiss im Maul war, war sie wieder maulig und verspannt. Irgendwann habe ich es nicht mehr versucht sie zu ändern, da es ja auch so gut war.
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Fr Jun 29, 2012 3:13 pm

Ja, genau. Ich will nur nicht mehr kämpfen um eine Anlehnung zu bekommen. Und mit dem Gebiss verbindet er offensichtlich nichts gutes. Armes Pony. No
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Tigerschnecke am Fr Jun 29, 2012 7:00 pm

Wie geht deine RLin das Problem denn an ? Mir hat der Weg Centered Riding sehr geholfen, ich hab es auch nicht so mit "du machst mir Druck und ich dir". Hab auch eine andere Einstellung zu so "einfachen" Dingen wie stehen,sitzen oder atmen bekommen.

Lg Astrid
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von Schnute am Fr Jun 29, 2012 8:38 pm

Bei ihr sperrt der auch wie doof. Die kommt allerdings mit den Hilfen eher durch als ich. Die hat auch einfach mehr Kondition als ich und kriegt den dadurch eher weichgekocht. Sie setzt sich vorab drauf und ich mach dann weiter. Die Besis freuen sich, dass ich den Beritt zahle. Da mach ich jetzt aber nicht mehr mit, denn die nimmt 20 EUR die Stunde . Ich kriege ja Reitunterricht, allerdings macht das im Moment auch noch eine Einstallerin, die kein Geld dafür nimmt. Ich bin dazu übergegangen in dem Moment zu beenden, wenn er gut war. Ich fürchte, die anderen denken "ey wie g..., da mach ich doch gleich mal mehr!" Tja, und das Ergebnis ist ja bekannt Suspect .

Da möchte man manchmal....
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Re: Gebisslos oder Gebiss

Beitrag von dola737 am Fr Jun 29, 2012 10:21 pm

Das kann ich verstehen.
Ich würde dann nur noch Gebisslos reiten. Schauen das er wenigstens über den Rücken nach vorn abwärts geht und gut.
Davon ein Pferd über Kraft zusammenzureiten halte ich garnichts. Habe ich selbst durch und gelernt das es am Ende nur zu Frust, auf beiden Seiten, führt.
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