wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Schwerkraft am So Mai 20, 2012 12:49 pm

Hier wäre noch eine mit nicht feststehenden Schenkeln, allerdings max 15,5cm Maulbreite und einfach gebrochen.............

http://www.ebay.de/itm/Olivenkopf-Knebeltrense-Schenkeltrense-Edelstahl-/170511436164?pt=Zaumzeug&var=&hash=item27b3460984

Hab' noch beim Hersteller direkt eine doppeltgebrochene mit beweglichen Schenkeln gefunden:

http://www.busse-reitsport.de/produktdetail.php?WGR=BLS&ArtNr=140018

Oder ich habe nicht ganz verstanden, was du mit beweglichen Schenkeln meinst, denn laut Artikelbeschreibung sind diese alle Schenkeltrensen mit beweglichen Schenkeln, oder meintest du eher was westernmäßiges?
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von dola737 am So Mai 20, 2012 4:02 pm

Ich bin was Gebisse angeht auch etwas festgefahren. Somit Ledergebiss, grade bei jungen Pferde toll. Hatte Pascal ja eines gekauft, aber er findet es nicht so toll. Sonst ein doppelt gebrochenes, mit dem Material bin ich flexibel.

Pascal gehtam besten mit seinem doppelt gebrochenem Kupfergebiss, die gibt es bis 18,5. Am besten auf ner Messe schauen oder im Reitgeschäft nachfragen. Die von Gold Medal finde ich auch gut, weiß aber nicht bis zu welcher Größe es die gibt. Die von KK sind mir eigentlich zu dick und zu Teuer, aus dem Material bekommt man auch günstigere.

Welche Gr. braucht so ein Nori?
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Schnute am So Mai 20, 2012 4:20 pm

Meins ist auch doppeltgebrochen mit Kupfer in der Mitte.
Den Nussknackereffekt gibt es nach neuesten Untersuchungen mit Röntgen nicht. Das ist ein Mythos. Stand auch was von in der RRV und auch die Röntgenbilder wurden abgebildet. Ich fand den Bericht sehr aufschlussreich, denn ein Gebiss ist immer auch so scharf wie die Hand des Reiters. Auch lange Shanks sind weich, da sie einen weiteren Weg haben wie kürzere. Wenn diese natürlich dann durchgezogen werden, wird das natürlich scharf. Aber das entscheidet die Hand, wie das Gebiss wirkt.
Aber ich bevorzuge auch dünne Gebisse, weil es ja auch Mäuler mit wenig Platz gibt.
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Miri am So Mai 20, 2012 6:07 pm

Also ich hab für Fin zum Fahren die doppelt gebrochene Postkandare, wie von Schwerkraft im Link. Damit läuft er super.
Da ich dann mal gelesen hatte, dass Stange angenehmer im Maul sein soll, da das alles nicht so viel Spiel hat (und bei ihm ist das "Spiel" hörbar... er kaut eben auf allem rum ^^), hab ich ihm mal ne Stange gekauft.
Er war damit nicht fahrbar! Ohne dass ich da großartig Zug drauf gebracht hab, hat er das Maul aufgesperrt und nicht mehr geschlossen... ich konnte ihn gerade so noch zurücklenken...

Also jedes Pferd ist da einfach anders - muss man ausprobieren


@ dola: Fin hat 17,5 cm ... da ist die Auswahl an Gebissen schon sehr begrenzt :-(


@ Schwerkraft: nein, wir meinen andere Schenkeltrensen: und zwar sowas hier *klick*
Und zwar ist wohl der springende Punkt, dass die Ringe, in die man die Zügel einhängt nicht an zwei unterschiedlichen Stellen am Gebiss bzw. Schenkel festgemacht sind, sondern nur an einem Punkt.


gruß Miri
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Zederberg Schaunitz XVI am So Mai 20, 2012 6:57 pm

Schnute schrieb:Meins ist auch doppeltgebrochen mit Kupfer in der Mitte.
Den Nussknackereffekt gibt es nach neuesten Untersuchungen mit Röntgen nicht. Das ist ein Mythos. Stand auch was von in der RRV und auch die Röntgenbilder wurden abgebildet. Ich fand den Bericht sehr aufschlussreich, denn ein Gebiss ist immer auch so scharf wie die Hand des Reiters. Auch lange Shanks sind weich, da sie einen weiteren Weg haben wie kürzere. Wenn diese natürlich dann durchgezogen werden, wird das natürlich scharf. Aber das entscheidet die Hand, wie das Gebiss wirkt.
Aber ich bevorzuge auch dünne Gebisse, weil es ja auch Mäuler mit wenig Platz gibt.

Wenn man sich aber die ganze Studie durchliest, steht da, dass jedes Gebiss dass Pferd beim bewegen stört, da etwas im Maul das Signal für fressen gibt und nicht für Bewegung. Außerdem wirken auf dem Maul, auch bei ganz feinen Hilfen, leicht mal 15 kg, also ichglaube nicht, dass das angenehm ist...
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Schnute am So Mai 20, 2012 7:53 pm

Zederberg Schaunitz XVI schrieb:
Schnute schrieb:Meins ist auch doppeltgebrochen mit Kupfer in der Mitte.
Den Nussknackereffekt gibt es nach neuesten Untersuchungen mit Röntgen nicht. Das ist ein Mythos. Stand auch was von in der RRV und auch die Röntgenbilder wurden abgebildet. Ich fand den Bericht sehr aufschlussreich, denn ein Gebiss ist immer auch so scharf wie die Hand des Reiters. Auch lange Shanks sind weich, da sie einen weiteren Weg haben wie kürzere. Wenn diese natürlich dann durchgezogen werden, wird das natürlich scharf. Aber das entscheidet die Hand, wie das Gebiss wirkt.
Aber ich bevorzuge auch dünne Gebisse, weil es ja auch Mäuler mit wenig Platz gibt.

Wenn man sich aber die ganze Studie durchliest, steht da, dass jedes Gebiss dass Pferd beim bewegen stört, da etwas im Maul das Signal für fressen gibt und nicht für Bewegung. Außerdem wirken auf dem Maul, auch bei ganz feinen Hilfen, leicht mal 15 kg, also ichglaube nicht, dass das angenehm ist...

Dass es unangenehm ist, möchte ich gar nicht bestreiten. Darüber habe ich jedoch nicht geschrieben. Ich schrieb lediglich, dass der Nussknackereffeckt ein Mythos ist, was im einzelnen bedeutet, dass es ein V-förmiges Aufrichten eines doppeltgebrochenen Gebisses nicht nachgewiesen werden konnte.
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von dola737 am Mo Mai 21, 2012 7:18 am

Natürlich ist es fürs Pferd am angenehmsten Gebisslos geritten zu werden. Mittlerweile gehöre ich ja eh zu denen die der Meinung sind weniger ist mehr. Ich reite gern mit Strickhalfter und finde es nicht schlimm das mein großer da auch mal nebenbei ein Paar Grashalme mitnimmt. Ohne Sattel halte ich auch für angenehmer als mit, aber am angenehmsten ist es sicher mich garnicht rumzutragen Wink

Wenn ich aber neue Strecken reite oder weiß das am WE viel los ist, dann reite ich lieber mit Gebiss um im Notfall etwas mehr Kontrolle zu haben. Ich glaube auch nicht das es ihn wirklich stört. Ein weiches Gebiss, ein meist langer Zügel und eine weiche Hand erleichtern ihm das. Aber natürlich musste auch ich schonmal zufassen und das waren mehr wie 15 kg in der Hand....

Man muss wirklich austesten mit welchem Gebiss, Pferd am besten geht. Auch Stangengebisse haben so ihre Nachteile. Zum Tema das richtige Gebiss gibt es bestimmt so viele Meinungen wie Pferderessen.

Nur die Foltermittel (hatten wir glaube ich schon einmal irgendwo) sollten verboten werden!

Zurück zum eigentlichen Thema: Hast du schon einmal bei Krämer oder direkt Gold Medal geschaut ob sie dein Model in Groß haben. Die Marke kann ich nur empfehlen. Doch warte mal ab bis du den Dicken ausgemessen hast und eventl. kannst du was an Zubehör gleich mitnehmen.
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Norikerfan am Mo Mai 21, 2012 10:00 am

ja die meinungen gehen bei vielem auseinander, ich werde mir eh von allem das rauspicken womit ich am besten klar komme - auch beim trainieren.

ich muss das messen abwarten, am ende reicht bei ihm wb -größe, sind momentan alles unnütze spekulationen, will aber auch keine zeit vergeuden, naja, die ungeduld eben. zubehör bringt er nicht mit, hab ich schon gefragt...
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Tanja am Mo Mai 21, 2012 11:09 am

dola737 schrieb:Natürlich ist es fürs Pferd am angenehmsten Gebisslos geritten zu werden.

*räusper* Ich glaube, für das Pferde wäre es am angenehmsten, wenn es gar nicht geritten wird... tongue Das schreibst Du ja dann auch selbst. Wink

Ansonsten: Einspruch. Ich kenne Pferde, die mit gebißloser Zäumung nicht einmal halb so gut unter dem Reiter laufen wie mit einem ordnungsgemäß angepaßten Gebiß und einem Reiter, der weiß, wie man reitet. Aber wie gesagt: das ist von Pferd zu Pferd und von Reiter zu Reiter sicherlich unterschiedlich.

dola737 schrieb:Wenn ich aber neue Strecken reite oder weiß das am WE viel los ist, dann reite ich lieber mit Gebiss um im Notfall etwas mehr Kontrolle zu haben.

Gerade solche Aussagen finde ich bedenklich - gerade in solchen Diskussionen. Crying or Very sad No

dola737 schrieb:Ein weiches Gebiss, ein meist langer Zügel und eine weiche Hand erleichtern ihm das.

Wenn es nicht in "Auf-der-Vorhand-Rumschlappen" ausartet... Viele Reiter, eher: Sich-Spazierentragen-Lasser, meinen gerne, ihren Pferden ohne jegliche Anlehnung etwas Gutes zu tun. Daß eine korrekte Anlehnung aber absolut notwendig ist, damit das Pferd einen Reiter überhaupt schadlos tragen kann, wird dabei oft vergessen bzw. ist darum gar kein Wissen vorhanden. Suspect

Von daher möchte ich das hier nicht direkt auf Dich bezogen kommentieren, sondern nur für HML richtigstellen. Wink

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Diva am Mo Mai 21, 2012 11:14 am

Diva hätte mich gestern beinah über'n Hals absteigen lassen. Situation: Wir mussten uns an einer Wegschranke vorbeiquetschen, der Pfad abwärts verlaufend. Rechts davon ging es ca. zwei Meter steil bergab in ein Feld. Die Neigung war schon krass und Dickpony meinte während des Runterlaufens auch noch den Kopf ins Gras stecken zu müssen (was mich nach vorn gehebelt hat). Diva war selber überrascht, dass steil bergab während des Laufens zu grasen zu Stolperung und Beschleunigung führt. Uns hätte es um Haaresbreite ins Feld bugsiert - nicht mehr auf vier Beinen.
Da hab ich Diva auch mal gescholten und am Gebiss gerissen. - Dann war Ruhe den restlichen Weg. Es tat mir schon leid, sehr sogar, aber an Engpässen sollte sie doch aufpassen und nicht auf's Gras gierig sein.

Nur mit Halfter hätte sie sich wohl bestens gedacht "hoppala" und es wäre den Rest des Rittes so weitergegangen. Rolling Eyes
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von dola737 am Mo Mai 21, 2012 12:08 pm

Tanja schrieb:
dola737 schrieb:Natürlich ist es fürs Pferd am angenehmsten Gebisslos geritten zu werden.

*räusper* Ich glaube, für das Pferde wäre es am angenehmsten, wenn es gar nicht geritten wird... tongue Das schreibst Du ja dann auch selbst. Wink

Ansonsten: Einspruch. Ich kenne Pferde, die mit gebißloser Zäumung nicht einmal halb so gut unter dem Reiter laufen wie mit einem ordnungsgemäß angepaßten Gebiß und einem Reiter, der weiß, wie man reitet. Aber wie gesagt: das ist von Pferd zu Pferd und von Reiter zu Reiter sicherlich unterschiedlich.

Ich denke das gut ausgebildete Pferd sollte immer gut gehen, egal ob mit oder ohne Gebiss. Ich kannte schon einige Pferde die Gebisslos besser gingen, wohl aber auch dank einer Zügelziehende Vergangenheit - um es nett auszudrücken

dola737 schrieb:Wenn ich aber neue Strecken reite oder weiß das am WE viel los ist, dann reite ich lieber mit Gebiss um im Notfall etwas mehr Kontrolle zu haben.

Gerade solche Aussagen finde ich bedenklich - gerade in solchen Diskussionen. Crying or Very sad No

Daran ist nichts bedenklich. Mein Pferd geht gleich gut, doch wenn er scheuen sollte. Bei Inlinern, Mopeds oder sonst. keine Seltenheit (bei keinem Pferd) dann habe ich mit Gebiss wohl mehr Kontrolle als ohne. Hast du schon einmal versucht ein durchgehendes Pferd mit Strickhalfter durchzuparrieren? Ich hatte das Vergnügen und war froh über genug Bremsfläche ....

dola737 schrieb:Ein weiches Gebiss, ein meist langer Zügel und eine weiche Hand erleichtern ihm das.

Wenn es nicht in "Auf-der-Vorhand-Rumschlappen" ausartet... Viele Reiter, eher: Sich-Spazierentragen-Lasser, meinen gerne, ihren Pferden ohne jegliche Anlehnung etwas Gutes zu tun. Daß eine korrekte Anlehnung aber absolut notwendig ist, damit das Pferd einen Reiter überhaupt schadlos tragen kann, wird dabei oft vergessen bzw. ist darum gar kein Wissen vorhanden. Suspect

Auch da muss ich dich enttäuschen. Er geht nach vorn abwärts, über den Rücken und mit untertretender Hinterhand. Dies auch beim Freilaufen oder ohne Trense. So muss es auch sein. Nennt sich Selbsthaltung. So viel Ahnung habe ich grade so, das mir bewusst ist wie Pferd geritten werden muss um nicht frühzeitig krank zu werden.
Doch leider verstehen auch viele unterschiedliches unter an den Zügel reiten. Auf der Vorhand laufende, den Kopf korrekt haltende und trotzdem nicht untertretende und im Rücken feste Pferde sind schließlich keine Seltenheit mehr. Aber das ist wohl ein anderes Thema


Von daher möchte ich das hier nicht direkt auf Dich bezogen kommentieren, sondern nur für HML richtigstellen. Wink

Ich weiss das mein Pferd nicht schlecht geritten ist und diese Einwände nicht zutreffen, also keine Sorge Very Happy
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Tanja am Mo Mai 21, 2012 12:10 pm

Diva: Ich will ja nun nicht behaupten, daß ich das nicht auch kenne... Laughing Allerdings ist es so, daß sich sowas ja nicht erst von einer Sekunde zur nächsten ankündigt - egal, ob nun mit oder ohne Gebiß. Sowas zu bemerken, ist zwar schwierig, aber trainierbar.

Ich finde in diesem Zusammenhang beispielsweise folgendes immer sehr aufschluß- bzw. hilfreich: wir haben ein Pflegemädel für unsere beiden, die nicht reitet, sondern nur mit ihnen spazierengeht bzw. Boden- oer Handarbeit mit ihnen unter meiner Anleitung macht. Sie mit dem Pferd zu beobachten und auch anzuleiten hat mir schon sehr, sehr viele Aha-Effekte verschafft, die mir gar nicht aufgefallen wären, hätte ich selbst am Pferd rumhantiert. Seither hat sich auch meine Kommunikation zum Pferd - sowohl vom Boden aus als auch als Reiter - verbessert.

Früher war ich immer sehr überrascht, wenn das Pferd angeblich "plötzlich" den Kopf zum Grasen runterriß. Heute merke ich auch vom Sattel aus schon einige Meter vorher, wenn sich soetwas ankündigt. Sicherlich: 100 %-ig unterbinden läßt sich das nicht, weil ja keiner bei einem 2-Stunden-Ausritt "spitz-auf-Knopf" im Sattel sitzt, sondern auch mal die Gedanken schweifen läßt. Aber trainieren kann man es schon. Very Happy

Daneben würde ich allerdings das Pferd nicht am Gebiß hochreißen, sondern die Situation durch Treiben lösen und dabei den Zügel dann wieder entsprechend aufnehmen. Das erscheint mir dann doch etwas pferdefreundlicher.
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Diva am Mo Mai 21, 2012 1:02 pm

Durch das starke Gefälle des Pfades auf der Strecke zwischen Straße und tiefer liegendem Gelände, kam logischerweise der Pferdekopf mit den Vorderbeinen tiefer, bevor die Hinterbeine auch bergab unterwegs waren. Das Gras ist ja mittlerweile schon ziemlich hoch und da war es nicht zu unterscheiden, ab wann Diva sich entschlossen hat, bei der Abwärtsbewegung im wörtlichen Sinn ins Gras zu beißen. Das ging von jetzt auf gleich und ich hab an dieser Stelle nicht in den Tag geträumt, da die Passage an der Schranke vorbei schwierig ist und eben ein paar Meter steil runtergeht.

Natürlich merke ich auf gerader Fläche auch, wenn Diva es versucht und da reicht es dann, die Zügel ein kleines bisschen höher aufzunehmen. Und ja, wenn man abgelenkt ist (z. B. durch Unterhaltungen), dann gelingt es auch schon mal, bevor man dagegen ermahnen kann.

Bei dem Runtergestolper hätte ich gar keine Zeit gehabt, Diva am Gebiss hochzureißen, so schnell ging das. Als sie wieder stand gab's halt sogleich Schimpfe und Zug mit den Zügeln 'rechts-links-rechts'.
Treiben wäre an dieser Stelle sehr kontraproduktiv, da das Pferd eigentlich schon schauen muss, wie es die abfallende Engstelle bewältigt.
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Gast am Mo Mai 21, 2012 1:20 pm

Darf ich jetzt mal ganz blauäugig fragen, warum genau hier die Schenkeltrense empfohlen wurde?

Irgendwann demnächst sollte ich ja den Junior "einkleiden" und bin dementsprechend natürlich für alles offen, was Pferd das Leben leichter macht.

Und um auch was beizutragen: Für Sunny habend wir derzeit eine einfach gebrochene Wassertrense, mit der es eigentlich keine Probleme gibt, wobei ich bei ihm auch gerne mal was anderes probieren würde, was aber nicht so einfach ist: die Größe mal wieder Rolling Eyes

Der Herr Pony hat eine D-Ring-Trense, doppelt gebrochen. Mit der läuft er tadellos, hatte auch schon was anderes getestet (mit dem schmalen Mäulchen geht das leichter..), aber mit dem Teil fühlt er sich scheinbar am wohlsten.


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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von vigri am Mo Mai 21, 2012 5:47 pm

@my boys meiner meinung nach hilft die schenkeltrense einfach jungen oder wenig gerittenen,seitwärts weisende hilfen besser zu verstehen da z.b. ich drücks jetz mal ganz krass laienhaft aus beim nach rechts annehmenden zügel die schenkeltrense links an das maul hin "drückt" und somit dem druck auch gewichen wird und noch dazu wenn man so einen wie ich hat der abgestumpft ist und mal meint die andere richtung gehen zu müssen keine gefahr besteht bei einer etwas "klareren" hilfe das gebiss durchs maul zu ziehen. ende vom lied ist ja eh egal ob mit oder ohne gebiss das pferd übern sitz das tempo und richtung vorzugeben
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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Gast am Di Mai 22, 2012 9:24 am

vigri schrieb: ende vom lied ist ja eh egal ob mit oder ohne gebiss das pferd übern sitz das tempo und richtung vorzugeben

Stimmt, da wollen wir doch (hoffentlich) alle hin. Wink

Vielen Dank für die Ausführung, so hab ich das noch nie betrachtet, dabei wäre es eh logisch. Embarassed

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Admine Sam am Di Mai 22, 2012 11:34 am

Wir haben für Tom ja das von Busse gekauft und Tom hat es auch sehr gut angenommen. Bis zum Zahnwechsel - da ging dann gar nix mehr. Also was tun ?
Wir haben dann ein Sidepull gekauft, mit dem arbeiten wir momentan auch. Bestellt haben wir das bei Equoni, weil es nicht wirklich einfach ist, ein Sidepull für die Dicken zu finden.

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Miri am Di Mai 22, 2012 2:05 pm

Hab für Fin auch ein Sidepull und zwar von Silverado. Nur den Kinnriemen musste ich gegen einen größeren austauschen Wink

Hab diesen auch nur im Zahnwechsel verwendet - allerdings hat er mir ein paar Mal gezeigt, dass er damit machen kann was er will (unlenkbar...) - deswegen musste ich ihm doch wieder sein doppelt gebrochenes Gebiss reintun.
Ich hoffe ihn aber wieder verwenden zu können, wenn wir in der Ausbildung weiter sind Very Happy

Bis dahin hat er sein 17,5 cm doppelt gebrochenes Gebiss - Olivenkopf hab ich in der Breite leider noch nicht gefunden Neutral

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

Beitrag von Gast am Mi Mai 23, 2012 1:34 pm

Ich benutze auch ein Billy Allen with Shanks. Reite dazu ja einhändig, Western. Diese Gebisse sind ideal für Neckreining, fürs Reiten übers Genick. Man kann sie zweihändig benutzen, aber man sollte damit auch umgehen können. Ich rate jeden davon ab, ein solche Gebiss nur zu benutzen, ums Pferd halten zu können. Und ums optische geht es bei einem Gebiss doch gar nicht. Es muss dem Pferd ideal passen und man muss damit umgehen können. Ich kenne genug Pferde, die sauer im Maul sind, weil sie mit dem Gebiss gar nicht klar kommen, es dem Reiter aber so gefällt.

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Re: wer reitet hier mit schenkeltrense und wo kriegt man die für einen noriker?

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