Sattel- Einsteigermodell für Neuling

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Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Do März 03, 2016 2:27 pm

Hallo Ihr Lieben,

das Ferdlchen soll jetzt seinen ersten Sattel zum Eingewöhnen bekommen. Es muss nix dolles sein, möglichst günstig erstmal nur zum Longieren....

Hat jemand von Euch Jungpferdeerziehern vielleicht einen der halbwegs passen könnte?
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Schwerkraft am Do März 03, 2016 3:17 pm

Wie wäre es mit so etwas (leicht, baumlos):
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/baumloser-sattel/433094432-139-3724

oder in Western:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/westernsattel-baumlos/426334092-139-4266


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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Do März 03, 2016 3:46 pm

Ich hab vergessen dazu zu sagen, dass ich eigentlich einen ganz normalen englischen Sattel suche... Aber vielen Dank fürs Suchen für mich Laughing
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Tigerschnecke am Do März 03, 2016 8:33 pm

Ich hätte den tollen Baumlosen von Bella abzugeben,ist aber auch western. Ansonsten überlegen dir ob du einen fellsattel anschaffen willst. Den kannst du zum üben nutzen, bekommst du immer wieder passend und du kannst ihn später auch zum anreiten auch nehmen.
Hat auch einen guten Wiederverkaufswert. ...
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Tanja am Do März 03, 2016 8:35 pm

Wie alt ist denn das Pferd? Wenn es jetzt nur ums An-den-Sattel-gewöhnen geht (da liegt was auf dem Rücken, da baumeln die Steigbügel) würde ich irgendeinen nehmen, der von der Breite einigermaßen paßt und den Du Dir vielleicht hin und wieder leihen kannst. Wenn man dann gut unterpolstert und den Gurt nicht megaeng anzieht, taugt das. Kaufen würde ich mir nur dafür keinen. Wir sind anfangs immer mal mit Sattel spazieren gegangen, longiert hab ich damit glaub ich gar nicht, oder wenn, dann nur 1, 2x.

Empfehlungen, welcher Sattel Deinem Pferd passen könnte, können hier ohnehin nicht gegeben werden, weil jedes Pferd ja anders ist.

Ich habs damals so gemacht, daß ich den Sattler habe kommen lassen, um einen neuen Sattel für Kurt zu kaufen. Da war er vier. Ich habe mich vorher sehr genau beim für Deuber für die Barocksättel in Süd-/West-Deuschland zuständigen Vertreter informiert, gerade was die Verstellbarkeit der Kammer anging, und ob da bei Kaltblütern halt nicht irgendwann Schluß ist. Nachdem mein Sattler dann aber meinte, daß auch der alte Westernsattel vom Hafi zunächst für Kurt noch taugt, habe ich dann ein halbes Jahr mit dem gearbeitet. Erst, nachdem Kurti dann weiter ausgelegt hat, habe ich dann meinen Wunschsattel neu bestellt.

Kurti wird nun demnächst sechs, der neuen Sattel haben wir nun ca. 1,5 Jahre. Die Paßform wird zweimal im Jahr vom Spezialisten kontrolliert, die Kammer gegebenenfalls angepaßt, einmal haben wir zwischenzeitlich auch nachgepolstert. Bei Deuber gibts auch die normalen Englischsättel mit verstellbarer Kammer. Bei einem Kaltblut muß man nur darauf achten, daß halt auch der Wirbelsäulenkanal breit genug ist - weshalb man mit Gebrauchten eher wenig Glück haben wird.
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Issa am Fr März 04, 2016 7:40 am

nur zum drauf legen geb ich tanja recht,ich hab mir damals irgend so ein teil für 30 euro bei ibäh geholt.
das reicht auf jeden fall für diesen zweck.

ansonsten würd ich zum anreiten einen baumlosen oder auch fellsattel holen und danach einen wirklich guten sattel anpassen lassen.

talin hat mit 5 dann auch einen deuber quantum bekommen,uns taugt der einfach super optimal.

dazwischen hab ich noch mit einem wintec rum probiert,das war ein tritt in die tonne und auch den baumlosen hab ich ganz neu gekauft,der hat weder pferd noch mir gepasst,so daß ich insgesamt ganz schön geld drauf gezahlt hab mit dem sattelzeug Rolling Eyes
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von silva am Fr März 04, 2016 8:29 am

Ich muss auch ehrlich gestehen, ich weiß nicht, ob es sich wirklich lohnt einen Sattel zur Gewöhnung zu kaufen. Sattelgewöhnung war bei uns so: Drei mal drauf mit dem Teil, traben an der Hand usw. war ihm alles wumpe. Damit er sich ans rumbaumeln und so gewöhnt habe ich aber auch immer mal wieder Führstricke, Jacken, Heunetze mit Hüpfball drin an den Longiergurt gemacht. Das hat ihn auch alles nicht interessiert.
Der erste "Sattel" der auf Geronimo lag war ein uralt Teil vom Holzpferd der Ponykinder. Da war er zwei und ich hab halt einfach mal gucken wollen was er dazu so sagt. Nur draufgelegt natürlich, nicht angegurtet oder so. War ihm auch egal. Bevor du dir was kaufst und nachher brauchst du gar nicht groß gewöhnen würde ich erst mal mit anderen Dingen gucken, wie sie es denn finden wenn da was auf dem Rücken liegt oder was baumelt. Oder wie Tanja schrieb erst mal einen Sattel leihen.

Ich habe mir ja den Startrekk Endurance gekauft und mittlerweile das Kopfeisen ausgetauscht. Er passt ganz gut. Ob ich dabei bleibe oder irgendwann mal wechsel kommt ein bisschen darauf an, was meine Physio so sagt beim nächsten Termin. Smile
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Tanja am Fr März 04, 2016 8:59 am

Zum Thema Baumlos auf dem Jungpferd:

Ich hatte mal ein sehr intensives Gespräch mit demjenigen, der die baumlosen Sättel damals vor Urzeiten nach Deutschland geholt hat. Die waren damals hier noch komplett unbekannt. Er sieht dieses "ein Baumloser passt auf jedes Pferd" zwischenzeitlich mehr als kritisch.

Vor allem sollte man beim Jungpferd beachten: das ist ein Pferd, das noch sein Gleichgewicht sucht - noch viel mehr als ein schon Jahre unter dem Sattel gehendes (auch da ist das hinsichtlich Geraderichtung ja immer noch Thema). Um ein Jungpferd mit einem Baumlosen anzureiten, braucht man daher schon einen perfekten, ausbalancierten Sitz. Und selbst dann finde ich das noch wesentlich schwerer für ein so junges Tier zu kompensieren, weil ein Baumloser halt immer mehr punktuellen Druck weitergibt, als ein guter Baumsattel. Von der Gewichtsgrenze von ca. 60 kg für Baumlose mal ganz abgesehen.

Für mich wäre daher ein Baumloser, da billig(er) und angeblich immer passend absolut nichts für ein Jungpferd und für regelmäßiges Reiten. Ich würde den höchstens mal als kurzzeitigen Ersatz nutzen, wenn der normale Sattel umgepolstert wird o. ä.
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Tigerschnecke am Fr März 04, 2016 12:26 pm

Da ich ja in Sachen Sattel viel Geld in den Sand gesetzt habe erlaube ich mir jetzt mal was dazu zu sagen...

Also ich wollte bei Lajosch alles richtig machen und habe für den ersten Sattel einen Fachmann "Süd-Sattel" kommen lassen. Wir haben uns dann für den Deuber Quantum in S4 (mein dicker Popo) entschieden. Für (war ein Vorführer) 2400€.
Kurz danach fingen die ersten Probleme an, rutschender Sattel, druck hinterm Schulterblatt. Händler angerufen, jaja die Kissen müssen sich setzen...ok, weiter aber leider besserte es sich nicht.
Hab dann irgendwann einen Equi Scan machen lassen, hab meinen Sattel eingepackt und bin zu Rieser gefahren. Deren Einschätzung, der Sattel ist auf dieses Pferd nicht passend zu bekommen! Sattel zu diesem Zeitpunkt 5 Monate alt...habe den Sattel dann an Süd Sattel zurück gegeben für 1800€.
Hab danach noch mehrere Test Sättel (und Sattler) da gehabt von Sommer bis Hidalgo, Fazit nichts liegt oder ich passe nicht rein.
Also behelfen wir uns mit einem Grandeur Fellsattel und danach lasse ich einen bei Rieser bauen.


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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Fr März 04, 2016 3:15 pm

Hui, da hab ich ja eine Diskussion ausgelöst, das war überhaupt nicht meine Absicht.
Baumlos kommt für mich nicht in Frage, da stimme ich Tanja voll und ganz zu.
Western auch nicht. Fellsättel sind angenehm für den Menschenpopo, fürs Pferd kann man dann aber genausogut ohne Sattel reiten.

Ferdl ist 3. Wenn er mal vier/fünf ist und richtig angeritten wird, kommt mir auch ein richtig guter Sattel ins Haus, der richtig perfekt angepasst ist. Eine Bekannte von mir ist Deuber-Vertreterin und diese Sättel haben es mir auch ein bisschen angetan, aber das zeigt sich dann,da lege ich mich nicht fest.

Erstmal zum eingewöhnen hätte ich gerne eine günstigere Variante. Mal was ausleihen ist immer leichter gesagt als getan.

Ich dachte, dass vielleicht jemand im Forum auch so einen "Nur-Mal-Draufleg-Sattel" der passen könnte  aus Eingewöhnungszeiten übrig hat und froh wäre, diesen los zu werden.
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Schnute am Fr März 04, 2016 3:45 pm

Ich hab mit einem grauchten Stübben Roxane VSD angefangen, der auch von Anfang an passen musste und entsprechend angepasst wurde. Zum "gewöhnen" hab ich einen Longiergurt mit Decke drauf gehabt. Es geht auch vielmehr um den Gurt, dass die beim anziehen nicht in Panik geraten. Der Rest geht dann ganz langsam Schritt für Schritt von ganz allein.

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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von haffigirl am Fr März 04, 2016 4:20 pm

bei uns haben sich zwar schon diverse westernsättel angesammelt,aber die brauch ich ja noch für die jungs Wink
die idee mit dem longiergurt find ich auch gut...da kannst du (wie silva schon schrieb) alles möglich mal dranhängen!
ansonsten wirklich mal bei ebay und kleinanzeigen schauen,da bekommt man immer mal günstig was "geschossen"!erfahrungsgemäß würde ich aber fast sagen das du dir das sparen kannst...ich kenne keinen noriker der sich an einem sattel auf dem rücken gestört hat
im prinzip hätte ich evtl sogar doch einen zuviel;ich hab für sina zwei vs-sättel!den einen hab ich seit 2-3 jahren immer mal wieder im gebrauch und der andere ist noch unbenutzt (da war das pony noch zu fett für)!jetzt nach erfolgreicher diät der blondine ( ) müsste ich mal sehen welcher nun passt...oder ob überhaupt noch einer passt
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Tanja am Fr März 04, 2016 4:21 pm

Blinkestern, hast Du einen Longiergurt? So wie Schnute geschrieben hat ist das doch eine prima Idee. Wink
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von BHM am Fr März 04, 2016 4:56 pm

Schnute schrieb:Zum "gewöhnen" hab ich einen Longiergurt mit Decke drauf gehabt. Es geht auch vielmehr um den Gurt, dass die beim anziehen nicht in Panik geraten. Der Rest geht dann ganz langsam Schritt für Schritt von ganz allein.
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Fr März 04, 2016 5:09 pm

Very Happy Jepp- Longiergurt ist Schnee von gestern Very Happy

Aber jetzt geht es um unseren ersten Sattel, ich bin ja noch in der Orientierungsphase. Nur wenn jemand zufällig was halbwegs passendes übrig gehabt hätte, hätte ich zugeschlagen.

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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von dola737 am Mo März 07, 2016 8:29 am

Du kannst dir auch einen Voltigurt kaufen. Ich reite auch immer mal mit meinem.....

Oder du schaust mal ob ein KB-Sattel von Pfiff oder Loesdau passt. Die bekommt man auch immer mal sehr günstig von ebay. Oder einen Wintec Wide (bei ebay auch immer mal für unter 300 € zu bekommen)

Ich bin mit meinem John Webb (gebraucht um die 550€) sehr zufrieden. Passt nach wie vor. Pina hat ihn mit 4,5 Jahren bekommen.
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von dola737 am Fr März 11, 2016 9:03 am

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/sattel-weite-kammer/434898786-139-3030
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Fr März 11, 2016 2:37 pm

Danke Dola Very Happy
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von Stanzo-Vulkan XVIII am Sa März 12, 2016 11:40 am

So, dann beschreibe ich mal unsere Sattelsuche.
Ich hatte schon ziemlich früh einen Lederbaumsattel von www.chezz-sattel.de, gebraucht für 250,- gekauft. Der ist schön leicht und rutscht nicht auf dem Rücken. So mit 2 Jahren hatte ich auch mit dem Longiergurt angefangen und dann immer mal wieder den Sattel drauf. War nie ein Problem! Zum einreiten, sprich die ersten mal draufsitzen, hat der Sattel mir genug Sicherheit gegeben. Ich lege ein 3-in-1 Gel-Pad von ACAVALLO -vorne höher- unter den Sattel, damit ich genug Wirbelsäulenfreiheit habe. Desweiteren habe ich zwei Sättel, die vom Sattler angepasst wurden. Einen "no Name" Wanderreitsattel gebraucht für 190,- und einen Deuber & Partner "Relvas" mit verstellbarer Kammer,gebraucht für 1200,-. Alle Sättel werden in Abständen von der Sattlerin begutachtet und ich schaue mir nach jedem reiten den Rücken an. Santo läuft mit allen Sätteln gut.
Der Chezz Sattel hat den Vorteil, das er keinen Schwung hat und das für mich sehr angenehm ist. Santo bringt sehr viel Schwung mit und so kann ich das besser sitzen.

Wichtig finde ich halt, der Sattel muss passen! Für Pferd und Reiter!
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von dola737 am Sa März 12, 2016 1:24 pm

Passen muss er sobald Gewicht drauf kommt. Wink Pina ist mit 2 Jahren mit einem alten Sattel von Pascal gelaufen.

Ich hatte mit Pascal viele Sattelprobleme und in den 12 Jahren über 20 Sättel bis ich auf Berefoot (der Sattel war ursprünglich für Pina gekauft) umgestiegen bin. Trotz meines Gewichtes lief er nie besser!
Mit 3,5 Jahren hatte ich für Pina eine Sattlerin da (Pascal war verkauft) und habe beide Sättel anschauen lassen. Der Atlanta war ihr leider zu groß. Die ersten 2 Jahre hatte sie also einen Cheyenne und das war zum anreiten ok. Leider rutschte er auf ihr und so habe ich ihn verkauft und einen Sattel mit Baum gekauft. Gebraucht für 550€ und ein Glücksgriff. Er passt perfekt und sie geht damit gut.
Mit Berta - da wird zum auflegen der Sattel genommen der einmal da ist. Auch wenn ich im Moment nach was günstigem schaue das halbwegs passen könnte da mir der John Webb etwas schade ist.
Alternativ finde ich auch einen Voltigurt oder Felli für die ersten Sitzproben ok. Es kommt halt drauf an ob man das Gefühl hat das Pferdchen könnte auf dumme Gedanken kommen ....
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von schwarzerpaul am Mo März 14, 2016 8:33 pm

Hallo,

ich habe meinen Paul mit einem Militärsattel der Größe 3 an den Sattel gewöhnt. Er hat eine sehr große Auflagefläche, optimale Wirbelsäulenfreiheit, und paßt auf fast alle Pferde. Damals gab es 5 Größen für alle Pferde der deutschen Kavallerie. Vom Araber (Größe 1) bis zum schwersten Kaltblut (Größe 5 ist sehr selten) Sogar im 2. Weltkrieg hatte das deutsche Militär noch ca. 12000 Reiter. Der Militärsattel ist heute noch bei Pferden mit Rückenproblemen und speziell auf langen Wanderritten sehr beliebt. in unserer Gegend ist ein Sattler der sich auf Militärsättel spezialisiert hat, und alle Modelle kennt. Bei ihm kann man sich einen Militärsattel komplett neu machen lassen. Lediglich der alte Sattelbaum wird aufgearbeitet und noch benutzt Alle Lederteile sowie die Polsterung werden neu und originalgetreu hergestellt. Herr Wingen sagt immer : Das ist der beste Sattel der Welt, und das Beste was man seinem Pferd antun kann. Ich habe Paul auch die erste Zeit mit dem Militärsattel geritten. Es gab weder Satteldruck noch sonst irgend ein Problem. Obwohl sich der Rücken eines jungen Pferdes anfangs noch sehr verändert, hat der Sattel immer optimal gepaßt. Ich habe das mehrfach kontrollieren lassen.
Ich kann diese Sättel aus meiner Erfahrung nur wärmstens empfehlen. Einzigster Nachteil; Das Ding ist bretthart. Mit einem Fell für Stocksättel gings aber trotzdem.

Liebe Grüße aus dem Saarland
Thomas
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von blinkestern am Di März 15, 2016 11:54 am

Danke für die lieben Tipps! Von den Militärsätteln habe ich noch nie was gehört. Das muss ich mal recherchieren, klingt wirklich interessant.

Ich hab jetzt erstmal meine Bekannte aktiviert, die Deuber und Partner Sättel anpassen kann und auch andere Sättel vertreibt. Vielleicht hat sie was passendes da.

Es ist schon so, dass ich demnächst mal ein bisschen anreiten möchte und ich sehe es auch so, dass der Sattel dann gut passen muss. Meine Trainerin hatte gesagt, ich soll einfach mal einen Sattel zum drauf schmeißen besorgen, aber ich glaube wenn dann richtig.

Bei den Deubersätteln gefällt mir, dass man sie stufenlos anpassen kann. Ich schau mal. Muss ja nix überstürzt werden!

Beim Ferdl glaub ich nicht, dass er buckelt. Es ist eher so, dass ich das Gefühl hab, dass er sich auf das reiten freut- er sieht das ja ständig in der Halle. Ich hab auch schon an der Aufstiegshilfe geübt und er steht wie eine eins. Dass ich dann über ihm stehe macht ihm null Angst. Ich muss mich dann regelrecht beherrschen, dass ich mich nicht unvernünftig ohne Helm und Sattel einfach drauf setze, weil ich so ein Vertrauen zu diesem Pferd habe....
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Re: Sattel- Einsteigermodell für Neuling

Beitrag von schwarzerpaul am Mi März 16, 2016 3:53 pm

Hallo,
das hab ich bei meinem Paul auch so gemacht. Ich hab mich dann einfach ohne Sattel mal draufgesetzt.
Vorher hatte ich ihm natürlich was zu fressen hingelegt. Als ich dann auf dem Rücken saß hate er sich kurz mal umgedreht , ich hab ihn dann gekrault und er hat weiter gefressen. So als wollte er sagen:Ach so du bist es dann ist ja alles gut.
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