Kappzaum in Kaltblutgröße???

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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Nocturne am Do Dez 01, 2016 9:29 am

hier kommt endlich mal das Foto. Kamera musste ich natürlich selbst halten Very Happy , deshalb mit Anbindehalsring.

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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Do Dez 01, 2016 9:41 am

Der sieht gut aus finde ich. Ist das der von Groskorth mit den Fahrradgliedkette im Nasenteil? Und welche Größe hat der?
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Do Dez 01, 2016 9:46 am

Ohhhh.......wie ich gerade gesehen habe steht das ja alles in den vorherigen Beiträgen.
Aber dann trotzdem noch ne Frage.....seid ihr auch total zufrieden mit dem?
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Nocturne am Do Dez 01, 2016 9:49 am

Ja sehr zufrieden! Der Nasenriemen passt sehr gut und formt sich schön an. Die Nase bei Jasmin ist doch recht stark nach außen gewölbt, deshalb braucht sie die KB-Größe da. Länge passt auch sehr gut, Kinn und Kehlriemen musste ich etwas kürzen und Löcher nachstechen. Die Ringe sind stabil, gut positioniert und klappern nicht zu laut (nur leises Klingeln).
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Do Dez 01, 2016 10:08 am

Danke für die Antwort.
Da werd ich Savanna vielleicht einen zu Weihnachten schenken.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von silva am Do Dez 01, 2016 10:39 am

Ich habe den in WB übrigens noch zu Hause rum fliegen. Passt Geronimo leider nicht. Falls jemand Interesse hat. Smile

Ich habe mir ja die Hacken wund gesucht nach einem Deutschen Kappzaum (also so ganz normal, dreigeteiltes Naseneisen, schön dick abgepolstert, eben zum Longieren). Und ich habe jetzt tatsächlich einen bei Krämer gefunden, der Geronimo passt. Der Genickriemen ist zwar etwas kanpp (also sollte der Kopf doch noch in die Länge gehen passt das nicht mehr) aber den kann man leicht verlängern. Um die Nase und an den Ganaschen habe ich noch jeweils drei Löcher frei.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Do Dez 01, 2016 11:23 am

Echt? Bei Krämer? Da kann ich ja sogar hinfahren.....kannst du mir sagen was das für einer ist und in welcher Größe?
Ich trau mich keinen gebrauchten mehr zu kaufen.....keine Ahnung ob Warmblut von Großkorth passen würde......schnute hat ja geschrieben, dass KB etwas groß ist.....??
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tanja am Do Dez 01, 2016 3:11 pm

So nach den Bildern zu beurteilen rurscht der aber sicherlich über der Nase herum, oder? Das sieht ja mehr nach nem Sidepull aus, auf dessen Nasenteil halt einfach in der Mitte noch ein Ring plaziert wurde.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Schnute am Do Dez 01, 2016 5:33 pm

Ne Tanja, wenn der ausreichend fest ist rutscht da nix rum.

Ich würde die Nase unterhalb des Nasenteils abtasten, ob da schon Knochen drunter ist oder noch Weichteil. Ich würde den noch ein kleines Stück höher einstellen.

Bei meinem Pferd ist KB schon recht groß, denn der hat nicht die Kopflänge. Dafür würde XFull reichen, aaaaber der hat jetzt mehr Nasenumfang als letztes Jahr. Die Riemen habe ich noch nicht eingekürzt. Damit wollte ich noch etwas warten.

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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von silva am Fr Dez 02, 2016 2:56 pm

@Norimaus, das war der ganz normale Standard Kappzaum von denen in WB. Ich würde an deiner Stelle auch hin fahren, ich habe ihn im Laden gesehen und gedacht, der müsste passen. Bestellen auf gut Glück tu ich da nichts mehr, sonst schick ich das ständig um.

@Tanja, diese Kappzäume mit der Fahrradkette sind in erster Linie auch für Bodenarbeit bzw. Anreiten gedacht und nicht primär zum Longieren. Darum sieht es wahrscheinlich etwas seltsam aus. Für uns war das auch nix, darum habe ich mir den Größeren auch nicht bestellt.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tigerschnecke am Fr Dez 02, 2016 7:27 pm

Silva, kannst du ihn mitbringenicht wenn wir uns das nächste mal sehen? Für Chester...
Bei Lajosch war er an der Nase etwas knapp in KB...Das er so auf dem jochbein hängt ist auch nicht ganz optimal, daher habe ich die zwischen strebe rausgekommen.
Benutze allerdings inzwischen ein reines Leder cavecon von Barockträume.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von silva am Sa Dez 03, 2016 1:13 pm

Klar Tigerschnecke kann ich mit bringen. Smile
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Sa Dez 03, 2016 1:44 pm

Warum ist der Cavecon, das ist ja ein Kappzaum mit Kette, nicht zum longieren geeignet......ich find da gar nichts gescheites im Netz darüber. Lieber wäre mir auch ein Kappzaum mit Naseneisen.....ob ich irgendwann mal das richtige finde?
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tigerschnecke am Sa Dez 03, 2016 4:27 pm

Nori Maus, weil er im Verhältnis zu dem drei Glieder oder auch kappzaum mit naseneisen relativ unruhig auf der Nase liegt und eine direktere Druck Übertragung hat. Daher eignet er sich besonders gut zum reiten oder für die klassische Handarbeit.
Allerdings müsste man erst mal klären was jeder einzelne unter longieren versteht...In der Mitte stehen und pferd dreht seine Runden wobei ich die Leine brauche damit es nicht abhaut oder das Pferd auf relativ kurzem Abstand zu arbeiten, Körperhaltung Stellung und Biegung zu vermitteln.
Generell traue ich mich mal zu sagen das bei größerem Abstand zum pferd sich ein klassischer kappzaum eher anbietet da er erstens ruhiger liegt und zweitens z.B. Schwingungen der Leine/ Longe/Seilb nicht direkt überträgt.


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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tanja am So Dez 04, 2016 6:48 pm

silva schrieb:
@Tanja, diese Kappzäume mit der Fahrradkette sind in erster Linie auch für Bodenarbeit bzw. Anreiten gedacht und nicht primär zum Longieren. Darum sieht es wahrscheinlich etwas seltsam aus. Für uns war das auch nix, darum habe ich mir den Größeren auch nicht bestellt.

So sehe ich das auch.

Norimaus schrieb:Warum ist der Cavecon, das ist ja ein Kappzaum mit Kette, nicht zum longieren geeignet......ich find da gar nichts gescheites im Netz darüber. Lieber wäre mir auch ein Kappzaum mit Naseneisen.....ob ich irgendwann mal das richtige finde?

Nur mit einem gut sitzendem Kappzaum, dessen mittlerer Ring immer schön genau da bleibt, wo er bleiben soll, nämlich in der Mitte der Nase, kannst Du richtig Einfluß auf die Stellung und Biegung des Pferdes nehmen. Deshalb ist ein Knotenhalfter, normales Halfter oder auch diese Cavencons dafür ungeeignet, weil diese viel zu fest verschnallt werden müßten, damit sie nicht auf der Nase herumrutschen. Das Pferd soll ja noch kauen und den Unterkiefer bewegen können, was sich auf die ganze Muskulatur auswirkt.

Für mich bedeutet Longieren nicht ein im Kreis zentrifugierendes Pferd, sondern ein Pferd, das auf einer Kreislinie gymnastiziert wird, um seine Balance zu verbessern, um Muskeln aufzubauen, was beides notwendig ist, damit es seinen Reiter körperlich und geistig unbeschadet tragen kann.

Ich habe mir letzten Endes den Kappzaum von Babette Teschen gegönnt. Der ist zwar irre teuer, hält aber wirklich, was er verspricht und paßt auf nahezu jede Nase (auf kleine Mulinasen mit Stockmaß 1,20 m oder auf den Riesenschädel meines Kurti mit Nasenumfang 70 cm): http://www.babette-teschen.de/babettes-kappzaum-2/ Der dort bebilderte Noriker ist meiner. Wink


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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Nocturne am Mo Dez 05, 2016 10:22 am


Tanja schrieb:Für mich bedeutet Longieren nicht ein im Kreis zentrifugierendes Pferd, sondern ein Pferd, das auf einer Kreislinie gymnastiziert wird, um seine Balance zu verbessern, um Muskeln aufzubauen, was beides notwendig ist, damit es seinen Reiter körperlich und geistig unbeschadet tragen kann.
Da hast Du völlig recht Tanja, nur ist das so ein Bilderbuch-Bild, das wir alle gern von der ersten Minute an hätten, aber wahrscheinlich nicht alle ständig erzielen können.

Ich denke jedes Pferd in Ausbildung (und manche auch später) hat Momente, wo es sich mal feststellt und gegen die Einwirkung des Führenden geht. In solchen Momenten kann allerdings vom fördernden Stellen und Biegen sowieso keine Rede sein, weil das Pferd gerade nicht mitarbeitet.

Also ich kann dazu sagen, dass bei uns der Kappzaum nach der Anpassung gut sitzt. Ich hab jetzt ein paar mal damit longiert und natürlich bewegt er sich etwas, wenn das Pferd grad massiv gegen die Longe geht. Dank der Einwirkung, die über den Zaum möglich ist, sind dies jedoch nur kurze Episoden von ein paar Schritten. Der Witz ist ja, auch in solchen Momenten nicht wie ein Wurfanker am Pferd zu hängen, sondern über Impulsgebung zu arbeiten.

Wenn das Pferd hingegen mitarbeitet, klappt das mit diesem Kappzaum sehr gut, weil kleine Impulse ausreichen, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Wir haben jetzt insgesamt viermal longiert und sind so weit, dass die Kleine zufrieden abschnaubt mit dem Zaum und über weite Strecken im Schritt vorwärts abwärts sucht und auch bei kurzen Trabreprisen schon Ansätze dazu zeigt. Von daher ist der Zaum aus meiner Sicht zum Longieren geeignet.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Schnute am Mo Dez 05, 2016 6:22 pm

Ich kann hier nur Nocturne zustimmen. Gerade um die Selbsthaltung zu erarbeiten, eignet sich dieser Kappzaum sehr gut. Selbstverständlich auch um an der Hand zu arbeiten. Für grobe Hände ist es allerdings nicht geeignet. Man sollte schon Anleitung oder bereits damit gearbeitet haben.

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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tanja am Mo Dez 05, 2016 6:33 pm

Schnute schrieb:Ich kann hier nur Nocturne zustimmen. Gerade um die Selbsthaltung zu erarbeiten, eignet sich dieser Kappzaum sehr gut. Selbstverständlich auch um an der Hand zu arbeiten. Für grobe Hände ist es allerdings nicht geeignet. Man sollte schon Anleitung oder bereits damit gearbeitet haben.

Gutes Stichwort: Selbsthaltung. Das ist das Endziel, das steht ganz am Ende der Ausbildung. Bis dahin benötigt das Pferd Anlehnung - auch an der Longe. Und ich bezweifle eben, daß das mit einem, wenn auch nur 1 cm auf der Nase herumrutschenden Kappzaum ebenso wie mit einem Naseneisen erarbeitet werden kann. Soll nicht heißen, daß man ständig massig Zug auf der Longe hat. Absolut nicht! Aber Anlehnung bedeutet eben: Kontakt. Das ist von Impulsen für Stellung oder Biegung völlig unabhängig. Auch beim Reiten habe ich anfangs immer Kontakt zum Pferdemaul, weil das Pferd ja einiges zu lernen hat. Das Entlassen des Pferdes auf Ehrenwort, die Selbsthaltung, steht ganz am Ende der Ausbildung. Ebenso an der Longe. Wink Und grobe Hände ist immer grobe Hände - egal, was sie in der Hand haben.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Stanzo-Vulkan XVIII am Mo Dez 05, 2016 9:52 pm

Tanja schrieb:
Gutes Stichwort: Selbsthaltung. Das ist das Endziel, das steht ganz am Ende der Ausbildung. Bis dahin benötigt das Pferd Anlehnung - auch an der Longe. Und ich bezweifle eben, daß das mit einem, wenn auch nur 1 cm auf der Nase herumrutschenden Kappzaum ebenso wie mit einem Naseneisen erarbeitet werden kann. Soll nicht heißen, daß man ständig massig Zug auf der Longe hat. Absolut nicht! Aber Anlehnung bedeutet eben: Kontakt. Das ist von Impulsen für Stellung oder Biegung völlig unabhängig. Auch beim Reiten habe ich anfangs immer Kontakt zum Pferdemaul, weil das Pferd ja einiges zu lernen hat. Das Entlassen des Pferdes auf Ehrenwort, die Selbsthaltung, steht ganz am Ende der Ausbildung. Ebenso an der Longe. Wink Und grobe Hände ist immer grobe Hände - egal, was sie in der Hand haben.

Ich hatte mich hier bis jetzt raus gehalten, da ich vom normalen longieren nichts halte!
Aber hier spricht mir Tanja aus der Seele!
Ich arbeite Santo auch im Roundpen, aber entweder wird mit Trense oder Sidepull an der Doppelonge gearbeitet oder er darf frei laufen und sich mal ausbuckeln!
Die jungen Pferde müssen doch erst mal lernen mit einem Signal vernünftig klar zu kommen, unterschiedliche Signale schmeißen sie schnell zurück! Und dann wundert man sich warum sie bockig werden!
Aber ich bin der Meinung, junge Pferde gehören in erfahrene Hände, sprich wenn ich was nicht kann, muss ich Hilfe holen.
Es gibt da so einen netten Spruch: Ich brauche kein Pferd für 20.000,- , nur eins für 1.000,-! (Aber für 19.000,- Trainerstunden...)    
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Nocturne am Mo Dez 05, 2016 9:58 pm

Wir können hier gern eine Grundsatzdiskussion über das richtige Longieren oder die Ausbildung von Jungpferden führen, aber ich glaube nicht, dass das an dieser Stelle weiter führt oder gefragt war. Es ging ursprünglich darum, ob ich mit einem Produkt zufrieden bin und damit arbeiten kann.
Antwort: Ja ich bin zufrieden, und ich kann damit arbeiten.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Norimaus am Di Dez 06, 2016 9:21 am

Oh.....Grundsatzdiskussionen wollte ich eigentlich nicht auslösen.  Hier gehen die Meinungen was longieren angeht, wie in der gesamten Pferdewelt also auch sehr auseinander. Was wir aber alle wollen ist doch das Pferd so schonend und effizient auszubilden wie möglich.  Ich gebe zu meine Ausbildung was longieren angeht ist nicht wirklich fortgeschritten, deshalb frag ich nach und suche für mich das Richtige. Ich habe schon an einem Doppellongenkurs mitgemacht und einen Geitner Longierlehrgang besucht. Mir ist bewusst,  dass das nicht reicht. Aber die Methode mit Kappzaum finde ich sehr logisch und in diese Richtung möchte ich gehen. Mir ist es einfach wichtig, dass Savanna nicht nur die Fahrausbildung vertieft, sondern das wir auch gymnastizierende Übungen an der Hand erlernen. Dafür werde ich auch Trainerstunden nehmen müssen, um keine gravierenden Fehler zu machen. Leider  hab ich hier noch nicht den richtigen Trainer gefunden, aber dachte mir schon mal die Ausrüstung dafür zu besorgen, da ja leider für die Norikernasen nicht alles passt. Der Geitnerkappzaum war Savanna zu klein so wie alle anderen Kappzäume, die ich aus meinem Bekanntenkreis ausgeliehen bekommen habe. Mein Ziel ist auf jeden Fall bis spätestens im Frühjahr einen geeigneten Trainer zu finden, um dann auch mit dieser Arbeit beginnen zu können.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tigerschnecke am Mi Dez 07, 2016 10:15 am

Nocturne, um Diskussionen anzuregen und Meinungen auszutauschen ist das Forum da! Das schöne ist doch das viele Leute Meinungen und Ansichten zusammen tragen...auch wenn es nicht den eigenen Idealen entspricht.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tigerschnecke am Mi Dez 07, 2016 10:33 am

Tanja und Santo, auf dem klassischen Ausbildungswege habt ihr absolut recht. Ich sehe es ganz genauso das ein Pferd Selbsthaltung nicht mitbringt sondern erarbeitet werden muss. Wege das zu erlernen gibt es mehrere....unter anderem auch durch gezieltes Muskel Training...Bauchmuskeln z.B. die ja die Grundlage für vieles Weitere sind.
Da meine Möglichkeiten ja im Winter recht eingeschränkt sind machen wir halt viele kleine anstrengende Einheiten die weder viel Platz noch jetzt unbedingt mehr als Schritt erfordern aber für die Ausbildung insgesamt eine (meiner Meinung ) entscheidende Rolle spielen.
Habe mich lange mit unserer Osteo darüber unterhalten wie man gezielt verschiedene Muskelgruppen aktivieren und trainieren kann. Auch ohne super Trainingsmöglichkeiten....
Eventuell macht das ja noch jemand von euch, bei Tanja meine ich schon mal von der Arbeit mit Körper Bandagen gelesen zu haben was ich auch ganz spannend und sehr hilfreich finde....
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von Tanja am Do Dez 08, 2016 6:25 am

Mir gehts im Winter ja auch nicht anders, weil wir ja auch keine Halle und keinen Platz haben. Wobei wir diesen Winter die Jungs in Beritt gegeben haben, wo sie 5,5 Wochen gepferdewellnesst werden: mit physiotherapeutischer Longenarbeit und Beritt. Die Bereiterin ist lizensierte Dualaktivierungs-Trainerin, der Ehemann Pferdepyhsiotherapeut nach DIPO. Eine tolle Mischung. Man kann während einer Longeneinheit wirklich zusehen, wie sich die Haltung und vor allem die Rücken- und Hinterhandtätigkeit verbessert oder der Widerrist angehoben wird. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen und in den 5,5 Wochen nur eingeschränkt, aber es ist ein Anfang, den ich dann zu Hause selbst weiterverfolgen möchte. Auch hier arbeiten wir allerdings, zumindest an der Longe, nur mit einem Kappzaum, der eine Einwirkung genau auf die Längsachse des Pferdes nimmt. Ich bin mit den Ergebnissen nach bislang starken zwei Wochen sehr zufrieden. Beim Hafi-Senior tut sich was in Rücken und Hinterhand, Kurti dehnt sich besser in die Länge ins v/a, macht die Oberlinie besser auf und federt durch die Gelenke. Mit den Körperbandagen habe ich selbst gute Erfahrungen gemacht.

Aber da es hier ja um die Paßgenauigkeit von Kappzäumen ging (wozu eben alle Meinungen gesagt werden sollten), würde ich fürs Longieren einen extra Thread empfehlen.
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Re: Kappzaum in Kaltblutgröße???

Beitrag von youri2000 am Do Dez 22, 2016 11:31 am

Huhu Ihr Lieben!

Kennt jemand die Kappzäume von der Manufactura Hof Edelweiß?

http://www.miro-team.de/shop/kappzaum-aus-biothane/

Ich hab ja leider keinerlei Schimmer, und mir graust vorm Messen (ich lass mir mal helfen, glaub ich) - aber irgendwie gefallen mir die Dinger.

Lieben Dank,
Andrea.
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